Waldbronner Wald leidet unter dem Klimawandel

Die letzte Sitzung des Gemeinderates vor der Sommerpause führte die Mitglieder in den Waldbronner Wald. Traditionell wird vor der Sommerpause der Wald, zusammen mit Revierleiter Alex Stolz und dem Leiter der Forstbehörde Martin Moosmeyer sowie den Jagdpächtern begangen. Der Klimawandel sowie die langen Trocken- und Hitzeperioden machen sich auch in unserem Wald bemerkbar. Mangels Wasser absterbende Baumkronen, besonders bei der Buche sind schon längst keine Seltenheit mehr. Der Forst setzt daher auch weiter bei Neubepflanzungen auf klimaresilientere Baumarten wie die Douglasie oder die die Eiche. Problematisch ist auch der sich immer weiter im Wald verbreitete invasive Kirschlorbeer. Durch Samenflug oder Entsorgung von Grünabfällen in den Wald getragene Ableger breitet sich der Kirschlorbeer immer weiter aus. Dadurch werden heimische Pflanzen verdrängt, für den Menschen ist die Pflanze außerdem giftig. Umso erfreulicher ist es, dass sich der BUND Mittleres Albtal mit einer Aktion, die invasive Art in unserem Wald einzudämmen, des Problems annimmt. Am Samstag, 14. November 2026 ab 10 Uhr am Römerweg werden Mitglieder des BUND besonders stark befallende Gebiete im Wald von dem Kirschlorbeer befreien. Alle Bürgerinnen und Bürger, die sich an der Aktion beteiligen möchten, sind willkommen mitzuhelfen.

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