Hitzespaziergang durch Ettlingen

Grüne Gemeinderäte und Kai Keune MdL zeigen konkrete Wege für mehr Hitzeschutz in der Innenstadt auf.

Wo entstehen in der Ettlinger Innenstadt besonders belastende Hitzeinseln – und wie lässt sich die Situation für die Menschen vor Ort verbessern? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt eines Hitzespaziergangs der Ettlinger Grünen gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Kai Keune am 18. September. Der lange und intensive Sommer mit wiederholten Temperaturrekorden hat deutlich gemacht, wie stark Städte und Gemeinden von den Folgen des Klimawandels betroffen sind. Unter der Hitze leiden nicht nur die Gesundheit und Lebensqualität der Bevölkerung, sondern auch Natur und Stadträume. Mit der angekündigten „Klimamilliarde“ hat die Landesregierung nun zusätzliche finanzielle Mittel für Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung in Aussicht gestellt.

Der Rundgang durch die Ettlinger Innenstadt führt zu konkreten Hitze-Hotspots. Die Grünen-Gemeinderäte stellen dabei Vorschläge vor, mit denen sich die Innenstadt abkühlen und klimaresilienter gestalten ließe. Kai Keune MdL ergänzt den Rundgang als Mitglied im Europaausschuss und Sprecher für GreenTech und Kreislaufwirtschaft um innovative Lösungen aus dem Süden Europas für die vom Klimawandel besonders betroffene Region am Oberrhein. Eine wissenschaftliche Einordnung liefert Prof. Dr. Michael Kunz vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung des KIT. Er spricht über die außergewöhnliche Hitzewelle im Jahr 2026, über deren Auswirkungen auf verschiedenen Ebenen und was uns in der Zukunft noch bevorsteht.

Treffpunkt am Freitag, den 18 September ist an der Thiebautschule (Pforzheimer Str. 20) um 15:30 Uhr.