Wegen des neuen Regenüberlaufbeckens, das teilweise in seine Fläche eingebaut wird, ist der Spielplatz Karlsruher Straße zurzeit komplett abgebaut. Der Wiederaufbau steht nun zur Diskussion. Laut Spielplatzkonzept aus dem Jahr 2020 wies der Spielplatz trotz noch einigermaßen neuer Geräte einige Defizite auf. Sinngemäßes Zitat: „Es fehlen multifunktionale Spielgeräte und Möglichkeiten zum Balancieren. Vielgestaltige Bewegungsabläufe und fantasievolles Spielen sind nur schwer möglich.“ Es bietet sich nun also mit der Neuanlage die Chance, den Spielplatz grundlegend zu verbessern. Das Konzept, das Mario Doniat dem Ausschuss vorlegte, greift die Empfehlungen des Spielplatzkonzepts auf und geht grundsätzlich in die richtige Richtung. So soll der Sandplatz aus dem viel zu sonnigen Bereich im Osten in den Westen verlagert werden, wo ein größerer Baum Schatten spendet. Ein neuer zusätzlicher Baum soll hier gepflanzt werden. Der neue Weg mit wassergebundener Decke soll den Spielplatz über die Ostseite erschließen. Neupflanzungen von Sträuchern werden den Spielplatz einhegen. Die Empfehlungen aus dem Beirat, das Wasser des Regenüberlaufbeckens für die Bewässerung der Gehölze zu nutzen, einen Wasserspielpatz anzulegen und mehr naturnahe Spielmöglichkeiten zu schaffen, will die Verwaltung prüfen. Auch die weiteren Ideen sollen in die folgenden Beratungen zum Spielplatz einfließen: So machte Isa Weinerth darauf aufmerksam, dass immer wieder Wildbienen sich in den Sandflächen auf Spielplätzen einnisteten. Ihr Vorschlag: Ein Sandarium in der Nähe anlegen, auf das die Wildbienen ausweichen könnten. Peter Radgen empfahl, mehr Sitzgelegenheiten zu bieten und den Weg auf der Ostseite so zu gestalten, dass der Zustiegsschacht zum Regenrückhaltebehälter innerhalb der Wegebegrenzung liegt.
Waldbronner Beirat für nachhaltige Entwicklung und Agenda 21: Spielplatz Karlsruher Straße



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