Rolle rückwärts und nochmal auf Los: So ist die Vorlage zur KiTa Waldhöhle zu beschreiben. Was zuerst nach einem großen Wurf aussah, die neue KiTa Rück II in modularer Leichtbauweise zeitnah zu realisieren, wurde in der vergangenen Gemeinderatssitzung wieder relativiert. Die anfangs dafür kalkulierten geringeren Kosten stellten sich bei genauer Betrachtung nun doch als wesentlich höher heraus. Eine Errichtung des Bauwerks in konventioneller Form wäre laut dem Verwaltungsvorschlag die bessere Lösung. Das konnten wir nachvollziehen. Da der Zeitdruck in der Sache groß ist, haben wir Grünen für die Fortführung des begonnenen VgV-Verfahrens für das Kindergartengebäude gestimmt. Bedauerlicherweise wurde die Fortführung, bei Stimmengleichheit im Gemeinderat, abgelehnt. Dadurch wird die Sache nun wieder vertagt und wertvolle Zeit geht verloren.
Unabhängig von der Bauweise der neuen KiTa Rück II sind für die Übergangszeit neue Container als Provisorium für die KiTa Waldhöhle zu beschaffen. Einerseits, weil der derzeitige Standort der alten Container in der Wiesenstraße durch die katholische Kirchengemeinde gekündigt wurde, und zum anderen, weil diese Container in einem teilweise desolaten Zustand sind. Wir haben uns als Standort für die neuen Container für das Gemeindegrundstück im Neubaugebiet Rück II, direkt neben der zu errichtenden KiTa Rück II, ausgesprochen. Dieser Standort hätte weitaus mehr Vorteile geboten als der jetzt beschlossene Standort Wiesenstraße. Denn bei der Wiesenfläche an der Wiesenstraße handelt es sich aus unserer Sicht um eine Feuchtwiese. Bei Starkregenereignissen und auch stärkeren Regenfällen sammelt sich dort Wasser. Eine Renaturierung nach Ende der Mietdauer wird durch diesen massiven Eingriff in diesem Bereich nur mit hohen Kosten verbunden sein, wenn dies überhaupt noch möglich ist. Auch hätte diese grüne Oase im Ortskern von Busenbach erhalten bleiben sollen.
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