Plastik überall – nur Lösungen sind Mangelware

Die Welt will ein Plastikabkommen. Die UN verhandelt. Und verhandelt. Und verhandelt. Leider kam dabei ungefähr so viel raus wie beim Versuch, eine Plastiktüte zu bügeln: nichts Gutes. Währenddessen treibt unser Müll weiter durch Ozeane, Böden und unsere Körper – Mikroplastik inklusive. Gratis in Luft, Wasser und Pommes.

Aber bevor wir jetzt komplett den Kopf in die Wertstofftonne stecken: Es geht auch anders. Nicht perfekt, aber besser. Zum Beispiel so:

  • Im Supermarkt: Obst, Gemüse, Brot – vieles gibt’s auch ohne Verpackung. Man muss es nur wählen.
  • Mehrweg ist der neue Chic: Becher, Flasche, Box – alles schon da.
  • Reparieren statt neu kaufen: Wenn der Toaster nicht toastet – vielleicht hilft ein Mensch, kein Warenkorb.
  • Teilen ist sexy: Leih dir ’ne Bohrmaschine, kein schlechtes Gewissen.
  • Richtig trennen: Sauber trennen – Becher ausspülen, Deckel ab. Fertig.

Und warum nicht mehr? Ein Tauschschrank, ein Repair-Café – Ideen gibt es. Was fehlt, sind Hände, die’s anpacken.

Die Welt retten? Geht nicht über Nacht. Aber besser geht immer. Und besser ist der Anfang von gut.

B‘90/Die Grünen – Ortsverband Malsch

kontakt@gruene-ovmalsch.de

Artikel kommentieren

Artikel kommentieren