Wie wir die Energiewende konkret voranbringen wollen – auch hier in Malsch.
10 Punkte im Überblick:
Erstens soll der Ausbau von Wind‑ und Solarenergie beschleunigt werden: 2026 gibt es eine Sonderausschreibung für 5 GW neue Windkraft, und ab 2027 wird die jährliche Ausschreibungsmenge dauerhaft auf 15 GW erhöht.
Zweitens wird das Recht auf Solar festgeschrieben und Energy‑Sharing ermöglicht – kleine Solaranlagen, E‑Auto‑Ladestationen, Smart‑Meter oder Wärmepumpen können dank einer klaren Anschlusspflicht rasch an das Netz angeschlossen werden.
Drittens modernisieren wir die Stromnetze, reduzieren Bürokratie und digitalisieren sie, sodass bis 2030 30 % mehr Kapazität verfügbar ist.
Viertens bauen wir Stromspeicher massiv aus und steuern sie systemdienlich, um überschüssigen Sonnen‑ und Windstrom zu speichern.
Fünftens setzen wir auf kostengünstige Freileitungen, weil sie Milliarden sparen und schneller umgesetzt werden können.
Sechstens senken wir die Stromsteuer auf das europäische Mindestniveau – das reduziert die Stromrechnung um etwa 2 ct/kWh – und führen einen Bonus von 600 Stunden kostenlosem Sommerstrom für alle Haushalte und Betriebe ein.
Siebtens beschleunigen wir den Smart‑Meter‑Ausbau: bis 2030 erhalten alle Haushalte und Unternehmen ein Smart‑Meter, das den Verbrauch in Echtzeit anzeigt und differenzierte Tarife ermöglicht.
Der achte Punkt sorgt für einen technologieoffenen Kapazitätsmarkt, in dem Speicher, Biomasse, Brennstoffzellen, wasserstoffbasierte Gaskraftwerke und flexibles Last‑Management gleiche Wettbewerbsbedingungen haben.
Neuntens fördern wir den schnellen Markthochlauf von Wärmepumpen und Elektromobilität und senken die Netzentgelte durch Digitalisierung, Freileitungen und stärkere staatliche Beteiligungen an den Übertragungsnetzbetreibern.
Zehntens reduzieren wir die Stromkosten für die Industrie, indem wir den Ausbau von Wind‑ und Solarstrom beschleunigen, die Netzentgelte dynamisieren und die Umstellung von Gas‑ auf Strom‑ und Wasserstoff‑Produktion unterstützen.
Lokale Beteiligung: Wer in Malsch aktiv mitgestalten möchte, kann sich an einer Bürgerenergie‑Genossenschaft beteiligen – ein Modell, bei dem gemeinsam in Solaranlagen, Speicher oder Nahwärme investiert und von den Erträgen profitiert wird.
Damit wird Malsch nicht nur klimafreundlicher, sondern spart langfristig Kosten, schafft Arbeitsplätze und stärkt die regionale Unabhängigkeit. Packen wir die Chancen jetzt gemeinsam an!
Bündnis 90/Die Grünen – Ortsverband Malsch
kontakt@gruene-ovmalsch.de
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