Weniger Pflaster, mehr Grün!

Der Technische Ausschuss hat beschlossen, auf den Friedhöfen der Gemeinde Malsch alte Pflaster-, Platten- und Schotterflächen zu entfernen und wieder zu begrünen. Bis zu 50 Prozent der Kosten können über ein KfW-Programm gefördert werden.

Wir begrüßen diese Entscheidung. Jeder Quadratmeter, der nicht mehr versiegelt ist, hilft. Regenwasser kann wieder versickern, der Boden kann Wasser speichern, Pflanzen und Insekten finden neuen Lebensraum. Auch ein Friedhof gewinnt dadurch: Er wirkt grüner, ruhiger und würdiger.

Entsiegelung ist sinnvoll – auch bei kleinen Flächen. Die Friedhöfe sind schon heute grüne Orte. Deshalb lohnt sich nun der Blick auf andere öffentliche Flächen im Kernort und den Ortsteilen.

Wo gibt es zu viel Asphalt, Pflaster oder Schotter? Wo heizen sich Flächen im Sommer stark auf? Wo läuft Regenwasser nur noch in den Kanal? Solche Orte finden wir an Schulen und Kindergärten, auf Parkplätzen, an Bushaltestellen, auf Plätzen, an breiten Gehwegen oder rund um öffentliche Gebäude.

Dort kann Entsiegelung viel bewirken. Sie macht Orte kühler, hilft bei Starkregen, bringt mehr Grün in den Alltag und sie verbessert die Aufenthaltsqualität.

Wir wünschen uns, dass Malsch diesen Weg weitergeht: Schritt für Schritt weniger versiegelte Flächen, mehr Bäume, mehr Grün und mehr Raum für Wasser. Und vielleicht lassen sich die zurückgebauten Pflastersteine kreativ weiterverwenden – etwa für Gestaltungsprojekte oder neue grüne Strukturen. 

Bündnis 90/Die Grünen – Ortsverband Malsch

kontakt@gruene-ovmalsch.de

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