Im Mobilitätskonzept der Gemeinde Malsch ist klar formuliert: Der Radverkehr soll gestärkt, die Sicherheit erhöht und gut vernetzte Verbindungen geschaffen werden. Ziel ist es, dass das Fahrrad im Alltag eine echte Alternative zum Auto wird – für den Weg zur Arbeit, zum Bahnhof oder zum Einkaufen.
Das ist richtig und wichtig. Denn gute Radwege sind kein Luxus, sondern Teil einer modernen Infrastruktur: Sie sparen Zeit und Geld, entlasten den Verkehr und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.
An diesem Anspruch müssen sich konkrete Maßnahmen messen lassen. Ein aktuelles Beispiel ist die geplante Sanierung der Feldwege zwischen Malsch und Muggensturm. Dass hier investiert wird, ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Die Wege werden derzeit auch in der Freizeit genutzt – zum Beispiel für Ausflüge oder sportliche Fahrten. Gleichzeitig gibt es mit den Verbindungen Richtung Ettlingen sowie zum Bahnhof und ins Industriegebiet auch klare Alltagsziele, die für viele Menschen wichtig sind.
Hier zeigt sich aber auch, wo wir noch stehen: Von zwei genutzten Verbindungen wird zunächst nur eine verbessert.
Wenn wir den Radverkehr wirklich als Alternative im Alltag stärken wollen, reicht es nicht, einzelne Wege zu sanieren. Entscheidend ist ein durchgängiges, attraktives Netz.
Nur so wird Radfahren in Malsch zur echten Alternative im Alltag.
Bündnis 90/Die Grünen – Ortsverband Malsch
kontakt@gruene-ovmalsch.de
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