Hitze, Trockenheit, Starkregen – das ist keine ferne Zukunft mehr, sondern spürbare Gegenwart. Auch in Malsch erleben wir, wie sich das Klima verändert. Die Frage ist nicht mehr, ob wir handeln müssen, sondern wie konsequent wir es tun.
Konzepte gibt es längst – auch zum Umgang mit Starkregen. Die Gemeinde hat mit dem Starkregenrisikomanagement wichtige Grundlagen geschaffen. Doch entscheidend ist, dass daraus konkrete Maßnahmen folgen, die im Ort sichtbar werden. Dazu gehört, Flächen gezielt zu entsiegeln, mehr Bäume zu pflanzen und Regenwasser besser versickern zu lassen. Maßnahmen zur Starkregenvorsorge tragen gleichzeitig dazu bei, den Ort zu begrünen und besser gegen Hitze zu schützen.Im Ortsbild ist davon bisher noch zu wenig zu sehen.
Auch in Bebauungsplanverfahren und bei Bauprojekten entscheidet die Gemeinde heute, wie gut Malsch an den Klimawandel angepasst wird. Hier wird bestimmt, wie viel Fläche versiegelt wird, wo Grün entsteht und wie mit Regenwasser umgegangen wird. Klimaanpassung darf kein nachträgliches Projekt sein. Sie muss von Anfang an verbindlich verankert werden – als klare Vorgabe für alle Vorhaben.
Gleichzeitig kann jede und jeder selbst etwas beitragen – etwa durch mehr Grün im Garten oder den bewussten Umgang mit Regenwasser. Doch einzelne Maßnahmen allein reichen nicht aus: Erst wenn viele kleine Schritte zusammenkommen, entsteht eine spürbare Wirkung für den ganzen Ort.
Entscheidend ist: Ein lebenswertes Malsch braucht mehr Tempo beim Klimaschutz und bei der Anpassung an Wetterextreme. Es geht nicht um Verzicht, sondern um Lebensqualität – um kühlere Straßen im Sommer, weniger Schäden bei Starkregen und eine Gemeinde, die für die Zukunft gut aufgestellt ist.
Die Lösungen liegen auf dem Tisch. Jetzt müssen wir sie vor Ort umsetzen.
Bündnis 90/Die Grünen – Ortsverband Malsch
kontakt@gruene-ovmalsch.de
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