Sichere Radwege haben Priorität

Ab dem Start ins neue Schuljahr fahren wieder hunderte von Schüler*innen mit dem Fahrrad zur Schule. Die Frage ist nur: WO?

Viele Radwege verlaufen an vielbefahrenen Straßen. Täglich kann man beobachten, wie die Schüler*innen äußerst gefährlichen Situationen ausgesetzt sind, wenn sie sich die Fahrbahn mit den Autos teilen müssen.

Ganz besonders problematisch sind Stellen, an denen von den Verkehrsplanern Kompromisse eingegangen wurden. Beispiel: Karlsruher Straße, gegenüber Einmün­dung Hildastraße. Hier wird der zu Beginn kombinierte Rad-, Fußweg so schmal, dass ein Schild nur Fußgänger symbolisiert und „Radfahrer frei“ eingeschränkt erlaubt. Auf dem verbleibenden Gehweg stehen häufig PKWs des benachbarten Hotels – keine Chance für Radfahrer. Ein wenig weiter, am Kreisverkehr Lauerturm an der Kante der Schillerschule, besteht ständig die Gefahr einer Kollision mit entgegenkommenden Fußgängern durch den im Nichts endenden Radweg.

Wir GRÜNE fordern seit Jahren, dass ein neues, sicheres Radwegekonzept für die Kernstadt und die Stadtteile geschaffen wird. In Konfliktfällen sollten Fußgängern und Radfahrern höhere Priorität eingeräumt werden. Ihr Jannik Obreiter

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