Der Flächenfraß geht weiter – Wald soll geopfert werden

Nicht immer können wir Grüne Wald retten – leider! Die Mehrheit des Gemeinderates hat der Nennung des Wald­gebietes am Hofgut Hagbruch im Industriegebiet West als potentielle Gewerbefläche im Regionalplan zugestimmt. Wir befürchten, dass der Wald eher früher als später zugunsten eines Gewerbegebietes gerodet werden wird. Und das, obwohl es in den Gewerbegebieten Leerstände gibt und auch Nachverdichtungen möglich sind. Unsere Hoffnung ist, dass die untere Naturschutzbehörde zum Schutz des Heldbocks, der auf der roten Liste gefährdeter Arten steht, wie beim Nachbarwäldchen korrigierend eingreift.  

Dass es dem Wald allgemein nicht gut geht, wissen wir. Dass er trotzdem positive Auswirkungen auf das Stadtklima hat, sollte jedem klar sein. Der natürliche Lärmschutz, der kühlende Effekt, der Wasserspeicher, die Heimat vieler Tiere, usw. Hier würde wieder ein Stück Natur dem Flächenfraß zum Opfer fallen. Ob das der richtige Weg ist? Ob unsere städtischen Finanzen damit zu retten sind? Wir Grüne widersprechen mit Nachdruck!

Da fällt mir der Spruch ein:
„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

Ihre Kay Dittner

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