In der letzten Gemeinderatssitzung wurde unser Ettlinger Klimaschutzkonzept verabschiedet. Im AUT haben wir Grüne uns enthalten, denn wir wollten die Zeitlinie bis zur Klimaneutralität mit den maximalen Zielen auf 2035 verkürzen. Unser Antrag dazu fand leider keine Mehrheit. Nun soll Ettlingen bis 2040 treibhausgasneutral werden. Alle Fraktionen betonten, dass die Umsetzung von Maßnahmen entscheidend sein werde. Auch müsse man die Menschen mitnehmen und überhaupt müsse das Ganze finanzierbar sein.
- Wohin die Menschen mitgenommen werden wollen, zeigen uns die Wahlergebnisse und der entschiedene Protest junger Leute bei den Klimademonstrationen.
- Ausschlaggebend wird sein, was wir wann mit welcher Priorität angehen.
- Zu den Kosten des Klimaschutzes darf man den Bürgerinnen und Bürgern nicht verschweigen: Später wird teurer!
Preissteigerungen bei Materialien und Dienstleistungen sowie die steigende CO2-Bepreisung verteuern die Klimaschutzmaßnahmen. Unterm Strich spart frühes Handeln folglich Kosten – ganz zu schweigen von den positiven Effekten auf die Klimafolgeschäden. Und bezüglich der Fördertöpfe, die die neue Bundesregierung ankündigt, gilt der Spruch: „Der frühe Vogel fängt den Wurm“.
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