Waldbrandgefahr – nicht nur in Kalifornien!

Am 27. April brannte in Karlsbad der Wald. Ein kleines Feuer, das gemeldet wurde, breitete sich auf dem ausgetrockneten Laub schnell aus und am Ende waren 35 Kameraden der Wehr und 7 Fahrzeuge im Einsatz. Ein Waldbrand im April, der in diesem Jahr kälter und nasser war, als wir es gewohnt sind, zeigt dass die letzten drei Dürrejahre tiefe Spuren hinterlassen haben. Unter der Trockenheit leidet nicht nur die Natur, sie stellt auch eine Bedrohung für Leib und Leben dar – denn Waldbrände können sehr schnell unkontrollierbare Dimensionen annehmen. Deswegen ist es wichtig, dass wir alle in den nächsten Monaten äußerst wachsam sind, und Rauch oder Feuer direkt per 112 an die integrierte Leitstelle melden.

Hier ist auch die Politik gefragt: Klimaschutz und Katastrophenschutz gehören zusammen. Wälder aktiv schützen, unsere engagierten Feuerwehrleute kontinuierlich schulen und bestens ausrüsten und das Menschenmögliche tun, um weitere Erderwärmung zu vermeiden, andernfalls werden sich Wetterextreme, Dürre und Hitze mit ihren Auswirkungen auf Mensch, Tier und Natur weiter verschlimmern. Es gibt viel zu tun – aber je mehr wir gemeinsam daran arbeiten, Gewohnheiten zu ändern, Dinge anders zu tun, desto mehr werden wir erreichen.

Ihre Beate Hoeft

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