Werden unsere Stadtteile jünger?

Zu dem Eindruck könnte man angesichts des wachsenden Bedarfs an Kindergartenplätzen, wie z.B. in Schöllbronn, kommen.  Nicht nur in Ettlingen geht der Trend junger Menschen und junger Familien in Richtung ländliche Um­gebung mit urbaner Anbindung. Unsere Stadtteile ent­sprechen geradezu diesem Profil: weniger Lärm, mehr Natur, mehr Platz, geringere Mieten. Und tatsächlich könnte da noch mehr Bewegung reinkommen durch neue Baugebiete, z.B. in Schluttenbach und durch einige Bau-projekte der Stadtbau GmbH für Seniorenwohnen. Der erhoffte Effekt: Häuser und größere Wohnungen werden frei für Familien. Jetzt schon müssen wir im Blick haben, dass dann auch genügend Betreuungsangebote für Vorschulkinder und ausreichend Räumlichkeiten in den Grundschulen zur Verfügung stehen. Weitere infrastruk­turelle Entwicklungen werden vonnöten sein, z.B. ÖPNV, Breitbandausbau, Erhalt der Nahversorgung etc.

Wir Grüne sind der Meinung, dass der Prozess der integrierten Stadtentwicklung ISEK auch auf die Stadt­teile ausgeweitet werden muss. Immerhin leben 40 % der Ettlinger Bürgerinnen und Bürger in unseren Stadtteilen.

Ihre Christa Becker-Binder

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